Clemens Prüfer für Olympia nominiert!

Geschrieben von Andy . Veröffentlicht in Unsere "Ehemaligen"

Gleich drei ehemalige LAC-Athleten kämpften um die Teilnahme an den olympischen Spielen in Tokio: im Diskuswurf die Prüfer-Brüder Clemens und Henning (beide jetzt SC Potsdam) und im Marathon Tom Gröschel („Maratom“ / FiKo Rostock). Der zweimalige deutsche Marathonmeister verpasste die geforderte Norm von 2:11:30h knapp – steigerte sich aber im letzten Rennen auf eine neue persönliche Bestleistung von 2:12:45h. Auch für Henning Prüfer ist der „Tokio-Zug“ abgefahren: mit 65,26m fehlten am Ende ganze 74cm an der Norm. In der letzten Juni-Woche trat Henning noch bei drei Wettkämpfen an (u.a. in Schweden) – konnte aber seine Bestleistung nicht weiter steigern.

Seit dem 3.Juli steht es nun endgültig fest: Clemens Prüfer ist für das deutsche Olympiateam 2021 nominiert! Im Diskuswurf der Männer wurden drei Athleten ausgewählt, die die Olympianorm von 66m übertroffen haben. Am 30.Juli 2021 (vormittags) findet in Tokio der Vorkampf statt; sollte Clemens sich hier durchsetzen, tritt er am 31.Juli (Samstag) abends zum Finale im Olympiastadion an! Wir drücken schon mal die Daumen… und werfen einen Blick zurück auf die bisherige Karriere von Clemens:

Henning Prüfer erstmals über 65 Meter!

Geschrieben von Andy . Veröffentlicht in Unsere "Ehemaligen"

Henning, der ältere der Prüfer-Brüder, ist seit Mittwoch auch im illustren Club der 65-Meter-Werfer: beim 15. Schönebecker Sole-Cup übertraf Henning die 65m gleich zweimal und führte bis zum letzten Versuch mit 65,26m (pBL)! Lediglich der Olympiadritte von Rio (Daniel Jasinski) konnte ihn an diesem Tag mit neuer deutscher Jahresbestleistung von 67,47m übertreffen. Henning rückte damit noch etwas dichter an die Diskusolympianorm (66,00m) ran... Dritter in Schönebeck wurde Clemens mit 64,58m.

Bereits am Pfingstsamstag in Neubrandenburg hatte Henning seine Bestleistung auf 64,94m gesteigert (4.Platz); auch hier dominierten die derzeit konstantesten Werfer der Saison: der Wattenscheider Jasinski hatte mit 66,39m ganze 10 Zentimeter Vorsprung auf Clemens, der damit seine Olympianorm nochmals bestätigte! Kurios: der Diskuswurf in Neubrandenburg musste wegen Regen vorzeitig beendet werden (Clemens hatte so nur vier Versuche).

Gespannt darf man jetzt nach Braunschweig blicken, wo am 06.06.2021 die Deutschen Meisterschaften ausgetragen werden...und Clemens Prüfer einen Titel zu verteidigen hat...

Ergebnisse Schönebeck Ergebnisse Neubrandenburg

Clemens Prüfer wirft 67,41 Meter!

Geschrieben von Andy . Veröffentlicht in Unsere "Ehemaligen"

WOW - was für ein Wettkampf: bei den diesjährigen Halleschen Werfertagen gelang dem ehemaligen LAC-Athleten Clemens Prüfer (jetzt SC Potsdam) der "große Wurf" - mit fantastischen 67,41m schleuderte er den Diskus weit über die Olympianorm (66,00m) und schob sich auf Platz 2 der Weltjahresbestenliste! Knapp hinter Clemens knackte auch der Magdeburger David Wrobel mit 67,30m die Tokionorm; dem Olympiasieger von Rio, Christoph Harting, fehlten als Tagesdritten auch nur 75cm an der Norm...

Clemens startete in Halle bereits in Durchgang 1 mit einer neuen persönlichen Bestleistung (65,82m) und holte sich damit auch wieder den "Familienrekord" von Bruder Henning zurück, der vor drei Wochen in Neubrandenburg sehr gute 64,89m erreichte. Gestern in Halle gelangen Henning als 6. nur 58,42m - aber in seiner derzeitigen Form hat er den Kampf um eines der drei Olympiatickets sicher noch nicht aufgegeben...

Ergebnisse (Link zu leichtathletik.de)

"Maratom" mit neuer pBL!

Geschrieben von Andy . Veröffentlicht in Unsere "Ehemaligen"

Es war die letzte Chance auf das Olympiaticket für "Maratom" Tom Gröschel: der Hamburg-Marathon. Zweimal wegen Corona verschoben (erst vom 11.04. in Hamburg nach Wien, dann nach Endschede/NL...), fand das Elite-Rennen dann heute auf einem Flugfeld bei Endschede statt. Im hochkarätigen Teilnehmerfeld war auch der Rio-Olympiasieger Eliud Kipchoge aus Kenia am Start, der sich souverän in der Weltklassezeit von 2:04:30 Stunden durchsetzte (oben im Bild mit Tom).

Tom Gröschel lief in seinem vierten Marathon ein beherztes Rennen und war bis zur Halbmarathondistanz mit 1:05:29 sehr schnell unterwegs. In der zweiten Halbzeit fiel leider seine Verfolgergruppe etwas auseinander, so dass Tom zum Schluss allleine auf dem windanfälligen Flugfeld seine Runden drehen musste. Die Olympianorm (2:11:30) schaffte er so zwar nicht, aber dafür verbesserte er seine persönliche Bestleistung um mehr als eine Minute auf 2:12:45 Stunden. Der Traum von Olympia in Tokio (bzw. Sapporo, wo der Marathon stattfinden soll) ist vorbei - zu dem engagierten Auftritt in Endschede kann man aber nur gratulieren!

Marathon in Valencia ohne Happyend...

Geschrieben von Andy . Veröffentlicht in Unsere "Ehemaligen"

Es sollte nicht sein: die Reise zum Valencia-Marathon von "MaraTom" Gröschel stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Bereits in der Woche vorher zwickte die Wade - Physio Dirk Bockelmann hatte dort bereits kein gutes Gefühl; dazu kam ein leichter grippaler Infekt... Im Interview sagte Tom danach: „Es war nicht der Tag, den ich für ein sehr gutes Rennen gebraucht hätte. Ich bekam schnell ein Ziehen in der angeschlagenen Wade. Nach 15 Kilometern ging durch die erforderliche Ausweichbewegung auch noch der Oberschenkel zu.“ Die letzte Zwischenzeit vor seinem Ausstieg lag bei 1:03 Stunden für 20km. Das Eliterennen bestimmten die Afrikaner - der Kenianer Chebet siegte in sehr guten 2:03:00; Tom's Trainingskollege Amanal Petros lief in 2:07:18 Std. neuen deutschen Rekord!

Aufgeben will Tom den Traum von Olympia aber noch nicht. Im Frühjahr 2021 wird es hoffentlich weitere Läufe geben, bei denen Maratom wieder angreifen will. Der LAC drückt die Daumen!

Auf dem Weg nach Tokio

Geschrieben von Andy . Veröffentlicht in Unsere "Ehemaligen"

In den letzten Wochen konnte man an der Sportschule Güstrow dem zweimaligen deutschen Marathonmeister Tom Gröschel bei einigen Trainingseinheiten in der "alten Heimat" zuschauen. Auch am letzten Samstag lieferte er wieder (u.a. vor den Augen seiner ersten Trainerin, Sabine Beutling vom LAC Mühl Rosin) eine beeindruckende Vorstellung ab: nach intensivem Warmmachen und Dehnen standen in kurzer Abfolge drei 3.000m-Läufe sowie zum Abschluss ein 1.000m-Lauf auf dem Trainingsplan. Dabei waren zwischen den Läufen lediglich zwei Minuten Pause vorgesehen; außerdem galt es, die drei 3.000er mit steigendem Tempo zu absolvieren – möglichst exakt erst in 9 Minuten, dann in 8:55 und den dritten Lauf in 8:50.

Clemens Prüfer ist Deutscher Meister im Diskuswurf!

Geschrieben von Andy . Veröffentlicht in Unsere "Ehemaligen"

Ganz stark präsentierte sich gestern unser Ehemaliger Clemens Prüfer (SC Potsdam) bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig: bei schwierigen äußeren Bedingungen (die Temperaturen im Stadion lagen bei 37°C!) setzte sich Clemens mit ansehnlichen 62,97m am Ende souverän durch und holte den ersten Titel im Männerbereich! Bei den coronabedingt ohne Zuschauer stattfindenden Wettkämpfen ließen sich für den Vorjahresfünften bereits beim Blick auf die Starterlisten Medaillenchancen erkennen: unter den zehn Athletennamen fehlten sowohl Titelverteidiger Martin Wierig als auch der Rio-Olympiasieger Christoph Harting; leider musste auch Henning Prüfer verletzungsbedingt absagen - der drückte natürlich nun seinem Bruder die Daumen, der unter den gemeldeten Startern mit 63,66m die zweitbeste Saisonweite vorweisen konnte. Nur David Wrobel (SC Magdeburg) stand vor den Titelkämpfen mit 64,24m etwas besser da.